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Felix Stöckle: Ayatollahmehrplus

Als St.Galler liegt Felix das Sticken im Blut. Als Künstler
benutzt er das Medium um eine laute Konzeptkunst zu
praktizieren. So zum Beispiel das Werk „285 Meter für
nichts“. Andererseits lässt er sich von Toiletten-Schmierereien
und Gulag-Tätowierungen inspirieren. Diese Stickereien
werden oft in kleinen Stickrahmen präsentiert. Die grösseren
Stickereien werden auf Rahmen gespannt oder als Flagge
mit einem Masten versehen.
Das Sticken bringt er interessierten Personen auch in diversen
Workshops bei. Das Sticken hat sich zum Stick-and-Poke-Tätowieren weiter
entwickelt. Die Nadel und das Zustechen treffen jetzt mit
schwarzer Farbe auf Menschenhaut.
Im Rahmen eines Langzeitprojektes tätowiert er Personen
der Underground-Subkultur. Die Personen schreiben und
unterschreiben einen Vertrag. Somit wissen sie, dass sie nun
Teil seiner Kunst sind. Anschliessend tätowiere er ihnen
mit wenig Mitteln ein Sujet, welches von ihm zur Verfügung
gestellt wird.

www.instagram.com/felushek