*NEWS AUS DEM KULTURBÜRO ST.GALLEN*

*Neue Kursdaten*

Die nächsten Wochen bieten wir wieder unsere drei Standardkurse an:

Videokamera-Kurs: Freitag, 16. Februar, 10-13 Uhr
Videoschnitt- Kurs (Final Cut Pro X): Montag, 5. März, 10-17 Uhr
Gute Gesuche stellen: Montag, 12. März, 19-21 Uhr

Detaillierte Beschreibungen der Kurse sowie Hinweise zur Anmeldung und den Kurskosten unter www.kulturbuero.ch/sg und dann unter Kubü à la carte: Kurse und Beratung.

*Lisa Eiserts Kunst im Kulturbüro*

Lisa Eisert hat unser Schaufenster, die Theke sowie das Webseitenhintergrundbild und Postkarten gestaltet. Dies alles ist noch bis Ende Februar bei uns zu sehen.

„Ich kenne so viele Geschmäcker und es schmeckt alles gleich und verliert so schnell den Geschmack. Ich denke, ohne Leidenschaft würde ich zugrunde gehen. Meine Zähne leben sich auseinander.“ Dies steht auf der von Lisa Eisert gestalteten Theke. Im Zentrum vom Schaufenster befinden sich die Zitrone und die Schlange. Um die Zitrone formieren sich abstrahierte Pflanzen und Früchte. Gearbeitet wurde mit Acryl auf Glas. Die Theke wurde mit Acryl und Neocolor bearbeitet.

Lisa Eisert wurde 1999 in Bremen geboren, 2005 kam sie in die Schweiz und wohnt jetzt in St. Gallen. Nach dem gestalterischen Vorkurs ist sie nun Schülerin an der Fachklasse Grafik in St. Gallen.
Bei der Arbeit „Äs Paradiesli“ hat sie sich mit dem Thema Lust und Leidenschaft in ihrem Leben beschäftigt. Wie schnell man sich in der Lust verliert. Obsessionen entwickelt, bis man nur noch saure Zitronen sieht, die den Geschmack verloren haben.

*Demnächst neue Video-Geräte!*

Demnächst werdet Ihr bei uns zwei neue Filmgeräte ausleihen können: Wir sollten in Kürze die PXW-FS7M2K-Videokamera sowie das Filmobjektiv Fujinon Objektiv MK 18-55mm erhalten.

Nora Steiner: schwarzes Loch Nr. 14mehrplus

Ein schwarzes Loch gefüllt von der Idee, ein Phänomen malerisch festzuhalten, das zwar als physikalischer Vorgang existiert und beschreibbar ist, sich aber dem menschlichen Auge entzieht und die Vorstellungskraft übersteigt. In Nora Steiners Arbeiten fungiert das Loch als Denkfigur, das innerhalb eines festgesetzten Rahmens und Formates einen Resonanzraum für unzählbare Möglichkeiten eröffnet. Das Zirkulieren innerhalb scheinbarer Polaritäten und Grenzen – zwischen Wissen und Phantasie, Verdichtung und Leerstelle, Innen und Aussen – spielt dabei eine zentrale Rolle.

Diese Detailaufnahme entstammt eines Gemäldes mit dem Titel:

schwarzes Loch Nr. 14
Öl auf Leinwand
237,5 × 250cm
2011-2016

2016 zeigte sie die gesamte Werkgruppe von insgesamt sieben Leinwänden in der Kunsthalle Sankt Gallen.

Un trou noir rempli par l’idée de fixer par la peinture un phénomène, qui existe certes comme procédé physique et que l’on peut décrire, mais qui se dérobe à l’œil humain et qui dépasse l’imaginaire. Dans les travaux de Nora Steiner le trou fait office de concept qui ouvre, au sein d’un cadre et d’un format fixés, un espace de résonance pour d’innombrables possibilités. Circuler à l’intérieur de polarités et de limites apparentes – entre savoir et imagination, densité et vide, intérieur et extérieur – y joue un rôle essentiel.

Le détail photographié provient d’une peinture portant le titre suivant:

schwarzes Loch Nr. 14
Huile sur toile
237,5 × 250cm
2011-2016

En 2016, elle a exposé cet ensemble d’œuvres composé de sept toiles au total à la Kunsthalle de Saint-Gall.

www.norasteiner.ch